Hauskreise

             1.   Ziele

    Die Kleingruppenarbeit ist ein sehr wichtiges Element der Verwirklichung der 12 Standpunkte unserer Gemeinde. Deshalb wollen wir Christen in Gemeinschaft leben. Das lässt sich im überschaubaren Bereich einer Kleingruppe oft besser verwirklichen als im Gottensdienst oder in größeren Gruppen.



Wir streben deshalb an, dass:
 

·      Die Kleingruppe offen ist, Neue aufzunehmen, ein zahlenmäßiges Wachstum anstrebt und sich teilt, wenn sie zu groß wird

·      Sowohl suchende Menschen als auch solche, die schon weitergehende Erfahrungenn im Glauben gemacht haben, in ihrer Liebe zu Jesus Christus und seiner Nachfolge gefördert werden

·      Die Mitglieder der Kleingruppe Freundschaften bilden, füreinander verantwortlich wissen und sich gegenseitig helfen, wo immer dies nötig erscheint

·       Unsere Kleingruppe einen beschützenden Raum darstellt, in dem auch persönliche Fragen, Anliegen und Sorgen zur Sprache kommen können und liebevolle gegenseitige Seelsorge geübt wird.

·      Die Teilnehmer Freunde und Bekannte zu ihrer Kleingruppe einladen und so die Chance nutzen, ihnen Jesus und die Gemeinde näher zu bringen

·      Eine enge Verbindung zwischen der Kleingruppe und den übrigen Veranstaltung und Bereichen der Gemeinde besteht

·      In der Kleingruppe zukünfitige Leiter herangebildet und gefördert werden.

      2.    Kleingruppen-Struktur

·      Die Kleingruppe wird von einer Person geleitet, die sich intensiv um die Belange der Gruppe kümmert.

 

·       Die Kleingruppe sollte mindestend 4 und nicht mehr als 12-14 Teilnehmer haben. Wenn die obere Grenze erreicht wird, sollte die Gruppe geteilt werden

 

·      Die Kleingruppe trifft sich regelmäßig, in der Regel alle 2 Wochen

 

·      Wesentliche Inhalte eines normalen Kleingruppenabends sollte sein: Gebet und Anbetung (Worship), Austausch über das persönliche Ergehen der Teilnehmer u. Beschäftigung mit der Bibel bzw. mit geistlichen Fragen. Andere Programmschwerpunkte, die die Gemeinschaft der Teilnehmer fördern, sind jederzeit möglich

 

·      Die Kleingruppenleiter werden vom Pastor betreut  und erhalten von ihm Hilfestellung bei verschiedenen Fragen und bei auftretenden Problemen

 

·      Die Kleingruppe entscheidet für sich, ob sie sich immer am selben Ort treffen möchte (z.B. bei einer Person, die die Gabe der Gastfreundschaft hat), oder ob die reihum bei verschiedenen Teilnehmern zu Gast ist.

 

·      Die Kleingruppe entscheidet für sich, ob die den Abend mit einem gemeinsamen abendnessen beginnt (Beginn wäre dann ca. 3/4 Stunde früher), oder ob zu den Trefffennur Knabbereien gereicht werden.

 

      3.    Erwartungen an die Leiter

  • Wir erwarten von denen, die die Kleingruppe leiten,

    • Dass sie ihre Gaben zum Wohl der Gruppe und jedes Teilnehmers einbringen
    • Dass sie sich darum bemühen, in ihrer Aufgabe zu wachsen und sie immer besser ausfüllen
    • Dass sie sich intensiv um einzelne Teilnehmer ihrer Kleingruppe kümmern, wenn diese eine Krise durchlaufen oder besondere Hilfe bzw. Förderung brauchen
    • Dass sie die technischen und organisatorischen Fragen ihrer Kleingruppe regeln oder dafür sorgen, das sie geregelt werden (Ort, Uhrzeit, Terminabsprachen, pünktlicher Abschluss...)

    • Dass sie darauf achten, dass die Bereitschaft, sich bei entsprechender Größe zu teilen, gefördert wird

    • Dass sie sich einen Co-Leiter suchen bzw. zuweisen lassen, wenn es absehbar ist, dass die Kleingruppe geteilt werden soll. Sie sollen den Co-Leiter nach dem Jüngerschaftsprinzip ausbilden, indem sie ihm wachsende Verantwortung übertragen

    • Dass sie eng mit der Gemeindeleitung zusammenarbeiten und sich für ihre Aufgabe schulen lassen



         
    4.  Erwartungen an die Teilnehmer

    Wir erwarten von denen, die an unserer Kleingruppe teilnehmen,

    • Dass sie sich nach einer Zeit des Sich Umschauens und Gastseins für eine verbindliche Teilnahme entscheiden

    • Dass sie der Kleingruppe in ihrer Terminplanung (soweit sie darauf Einfluss haben) Vorrng einräumen, pünktlich erscheinen und dass sich sich beimLeiter abmelden, wenn sie verhindert sind

    • Dass sie sie sich bemühen, liebevolle persönliche Kontakte zu den anderen Teilnehmern aufzubauen und de anderen an ihren Sorgen und Freuden teilhaben lassen

    • Dass die persönlilche Anliegen nicht nach außen weitertragen

    • Dass sie im Gesprächsverlauf respektvoll miteinander umgehen

    • Dass sie sich gegenseitig praktisch unterstützen und einander helfen, wo es notwendig ist

    • Dass sie sich um das eigene geistliche Wachstum und um das der anderen bemühen

    • Dass sie ihren Kleingruppenleiter anerkennen und fair mit ihm zusammenarbeiten